Vorschau auf das Prüfungsjahr 2026: Termine online!
Geschätzte Vereinsmitglieder, liebe „Hündeler“ von nah und fern
Wir freuen uns, euch heute die Termine und detaillierten Informationen zu den Jagdhundeprüfungen sowie den entsprechenden Vorbereitungskursen für das Jahr 2026 präsentieren zu können.
Bevor wir zu den Details kommen, gebührt ein ganz besonderer Dank und ein riesiges Lob der Hundedelegation des Aargauischen Jagdschutzvereins (AJV). Die hervorragende Arbeit, die hinter den Kulissen geleistet wird, ist keine Selbstverständlichkeit. Dank eurem unermüdlichen Einsatz, eurem Fachwissen und der top-organisierten Vorbereitung dürfen wir stolz auf ein äusserst breites und professionelles Angebot im Namen unseres Verbandes sein. Herzlichen Dank für dieses grossartige Engagement zum Wohle des Jagdhundewesens!
Vorbereitungskurse

Für das Jahr 2026 bietet JagdAargau spezifische Vorbereitungskurse für Jagdhundeprüfungen an. Hier sind die wichtigsten Details zu den beiden Kursangeboten:
Vorbereitung zur Gehorsamsprüfung
- Termine: Der Kurs umfasst vier Daten, beginnend am Donnerstag, 2. April 2026. Die weiteren Termine sind der 30. April, 16. Mai und 6. Juni.
- Voraussetzungen: Der Hund muss zwingend schussfest sein und das Kommando „Platz“ bereits beherrschen.
- Prüfung: Die dazugehörige Prüfung findet am Samstag, 27. Juni 2026, im Revier Densbüren statt.
Vorbereitung zur Wasser- und Apportierprüfung
- Termine: Dieser Kurs startet am Donnerstag, 7. Mai 2026. Folgetermine sind der 13. Juni, 11. Juli und 22. August.
- Voraussetzungen: Neben der Schussfestigkeit muss der Hund das Apportieren bereits kennen und das Wasser auf Befehl (oder Steinwurf) annehmen.
- Prüfung: Die Prüfung ist für Samstag, 12. September 2026, angesetzt.
Allgemeine Informationen
- Kosten: Pro Kurs wird eine Gebühr von Fr. 150.- erhoben, die am ersten Kurstag eingezogen wird.
- Kursorte: Die ersten Kurstage finden jeweils auf dem Hundeplatz in Dürrenäsch statt; weitere Orte werden direkt mit den Teilnehmern abgesprochen.
- Anmeldung: Interessierte müssen sich bis spätestens 7 Tage vor Kursbeginn per E-Mail bei Josef Sticher anmelden.
- Leitung: Die Kurse werden von Thomas Laube, Katrin Strahm und Sepp Sticher geleitet.
Prüfungen 2026
1. Gehorsamsprüfung (GHP) 2026

Die Gehorsamsprüfung findet im Frühsommer statt und bildet die Basis für die weitere Ausbildung.
- Prüfungsdatum: Samstag, 27. Juni 2026 (Vormittag)
- Ort: Revier Densbüren
- Anmeldeschluss: 7. Juni 2026
- Vorbereitungskurs: Ab Donnerstag, 2. April 2026 (insgesamt 4 Daten)
2. Kantonale Schweiss- und Fährtenschuhprüfung 2026

Im September folgen die anspruchsvollen Prüfungen auf der roten Fährte.
- Prüfungsdatum: Sonntag, 6. September 2026
- Ort: Raum Sulz-Laufenburg/AG
- Fährten: 500 m oder 1000 m (Schweiss oder Fährtenschuh)
- Anmeldeschluss: Donnerstag, 31. Juli 2026
3. Kantonale Eignungsprüfung (EP) Modul Wasser / Apport

Den Abschluss der Prüfungssaison bilden das Modul für die Wasserarbeit und das Apportieren.
- Prüfungsdatum: Samstag, 12. September 2026
- Ort: Noch nicht bekannt
- Anmeldeschluss: 25. August 2026
- Vorbereitungskurs: Ab Donnerstag, 7. Mai 2026 (insgesamt 4 Daten)
Allgemeine Informationen, zur Anmeldung und Kontakt
Die Anmeldungen für die Vorbereitungskurse müssen bis spätestens 7 Tage vor Kursbeginn direkt bei Josef Sticher eingereicht werden. Für die Prüfungen sind die jeweiligen Anmeldefristen zu beachten.
Für Rückfragen und weitere Informationen steht euch der Verantwortliche für das Ausbildungs- und Prüfungswesen gerne zur Verfügung:
Josef Sticher Alte Hallwilerstr. 3, 5724 Dürrenäsch Telefon: 062 777 46 55 / Mobil: 079 350 89 71 E-Mail: josef.sticher@bluewin.ch
Wir wünschen allen Hundeführerinnen und Hundeführern viel Erfolg bei der Vorbereitung und ein kräftiges Suchenheil für das Prüfungsjahr 2026!
Alle Termine einsehen und abonnieren
Sämtliche Termine werden in der Vereinssoftware eingetragen und widerspiegeln automatisch auf der Homepage. Die Termine des Jagdhundewesens könnt ihr hier einsehen und abonnieren: https://www.revierjagd-ag.ch/termine/hundewesen
„Wir wünschen allen Gespannen eine erfolgreiche und freudige Vorbereitungszeit im Revier und verbleiben bis zum Prüfungstag mit einem kräftigen ‚Ho Rüd’ Ho‘!“
Ein kleiner Exkurs in die Waidmannssprache: Was bedeutet «Ho Rüd’ Ho»?

Damit unsere Jungjägerinnen und Jungjäger sowie alle Interessierten nicht nur die jagdliche Praxis, sondern auch den historischen Hintergrund unserer Traditionen kennenlernen, haben wir hier einen kleinen Exkurs vorbereitet. Für die erfahrenen Jägerinnen und Jäger unter uns ist es sicher eine willkommene Auffrischung von vielleicht längst bekanntem Wissen:
Der markante Ruf «Ho Rüd’ Ho» ist weit mehr als nur eine nostalgische Floskel. Er ist einer der ältesten und ursprünglichsten Rufe der Jägerei und tief in der Geschichte der Arbeit mit dem Hund verwurzelt.
Historisch gesehen bezeichnete das Wort «Rüde» (mittelhochdeutsch rüde) nicht einfach nur einen männlichen Hund. In der alten Waidmannssprache waren damit speziell die grossen, kräftigen und lauffreudigen Hetzhunde gemeint – etwa schwere Bracken, Doggen oder die sogenannten «Saurüden», die in Meuten auf Bären, Wölfe und Schwarzwild eingesetzt wurden.
Der Ruf selbst stammt aus der Zeit der grossen Bewegungsjagden im Mittelalter und der frühen Neuzeit. In den dichten Wäldern war der Sichtkontakt oft unmöglich. «Ho Rüd’ Ho» diente den Jägern und Hundeführern als lautes akustisches Signal:
- Zur Anfeuerung: Um die Hunde anzuspornen, wenn sie eine frische Fährte aufgenommen hatten oder das Wild stellten.
- Zur Kommunikation: Um anderen Jägern im weiten Treiben zu signalisieren, dass die Hunde «laut jagen» und am Wild sind.
Heute hat der Ruf seine praktische Funktion im Jagdbetrieb weitgehend verloren. Er hat sich jedoch als ehrenvoller, traditioneller Gruss speziell unter Jagdhundeführern erhalten. Er drückt die tiefe Verbundenheit zur Geschichte und den Respekt vor der Leistung des vierläufigen Jagdgefährten aus.
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