Bibermonitoring Aargau

Kantonale Biberzählung Winter 2017/18

upload/Wildtiere/Biber.jpgDer Kanton Aargau beheimatet seit der Wiederansiedlung in den 1950er Jahren Biber in unterschiedlichen Gewässern. Die Ausbreitung im Gewässersystem des Kantons wird seit Beginn erfasst und dokumentiert. Im Jahre 2008 wurde mit dem nationalen Bibermonitoring auch der Grundstein für eine koordinierte und methodisch einheitliche Erfassung des Bestandes in der ganzen Schweiz gelegt. Der Kanton Aargau hat im Winter 2012/13, fünf Jahre nach dem nationalen Monitoring, erneut im ganzen Kanton nach Bibern gesucht. Nun soll im kommenden Winter, entsprechend dem Fünfjahresrhythmus, das Bibervorkommen erneut flächendeckend angeschaut werden.

Das mit grossem Aufwand verbundene Monitoring wird unter der Leitung von Andres Beck, Biberbeauftragter des Kantons, durchgeführt. Für die Kartierungen im Feld ist er auf Mithilfe angewiesen. Die Sektion Jagd und Fischerei (Christian Tesini, Fachspezialist) möchte deshalb unverbindlich bei allen Jagdgesellschaften mit aktuellem Bibervorkommen anfragen, ob jemand aus der Jagdgesellschaft gerne am Monitoring mitmachen würde. Alle freiwilligen Helfer werden durch Andres Beck in die Erfassungsmethodik eingeführt und übernehmen einen oder mehrere Gewässerabschnitte. Die Feldaufnahmen erfolgen von Januar bis März 2018.

 

Beteiligung der Aargauer Jäger; Anmeldung bitte bis am 8. Dezember 2017

Alle, welche sich im kommenden Winter vertieft mit der spannenden Tierart in seinem Revier auseinandersetzen möchten, werden gebeten, sich bis am 8. Dezember 2017 per E-Mail bei Andres Beck (andres.beck@gmx.ch) zu melden. Die Feldaufnahmen müssen von Januar bis Ende März 2018 erfolgen. Der Aufwand ist schwierig abzuschätzen, hängt vom Revier ab und dem Interesse der Jäger, auf jeden Fall gilt: es soll nur soviel gemacht werden, wie der Jäger will und Zeit hat. Den Rest der Gewässer übernehmen dann die kantonal Verantwortlichen.

upload/Wildtiere/Biber02.jpgDer Verband JagdAargau hat sich in seiner Stellungnahme zum neuen Massnahmenplan Biber dazu vernehmen lassen, dass die Jagdgesellschaften dank ihrer Ortskenntnissen unbedingt sowohl in die Zählung der Biberpopulation als auch in die Entscheide über allfällige Massnahmen einzubinden sind (aber nicht unbededingt für die Regulierung).

JagdAargau empfiehlt den betroffenen Jagdrevieren, sich an der Zählung zu beteiligen.

 

 

 

© Anmeldung für die freiwillige Mithilfe durch die Jäger

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