Der Aargauische Jagdlehrgang

Gestützt auf das Reglement über die Jagdprüfung hat das zuständige Departement den Aargauischen Jagdschutzverein (AJV) mit der Trägerschaft des Jagdlehrgangs betraut. Der Jagdlehrgang umfasst Kurse und Übungen sowie praktische Tätigkeiten in einem oder mehreren aargauischen Jagdrevieren. Er umfasst 70 Pflichtstunden in den Fachgebieten

Waffenhandhabung, Ballistik, Jagdplanung und -betrieb, Jagdkynologie,

Wildbretversorgung und -hygiene, Wildschadenverhütung und -vergütung sowie

Arten- und Lebensraummanagement
.

Die geleisteten Einzeltätigkeiten und Arbeitspositionen sind jeweils sofort im Lehrgangheft einzutragen und bescheinigen zu lassen. Sinn und Zweck dieses vielfältigen Lehrganges ist es, dass sich der/die angehende Weidwerker/-in mit möglichst vielen Bereichen der Jagdpraxis befasst bzw. sich in sie hineinarbeitet und somit während ein bis zwei Jahren die unerlässlichen Erfahrungen sammelt, um später als Jäger bestehen

zu können.


DIE JAGDPRÜFUNG

Die staatliche Jagdprüfung umfasst im praktischen Teil eine Schiessprüfung mit Kugel- und Schrotwaffe. Die Kandidatinnen und Kandidaten haben sich ebenfalls über Kenntnisse im Jagdrecht, in der Jagdpraxis, in der Waffenhandhabung und im Distanzen schätzen auszuweisen.

Im theoretischen Teil werden folgende Fächer geprüft:

• Jagdrecht

• Jagdkunde

• Wildkunde

• Lebensraumkunde

• Schiess- und Waffenkunde

• Jagdhundewesen und Wildkrankheiten




Für alle Fragen rund um den Aargauischen Jagdlehrgang und die Jägerprüfung lesen Sie bitte unseren Flyer und laden Sie diesen herunter.

» Flyer: Der Aargauer Jagdlehrgang

werkform.ch | hli.ch